Europa geht jeden was an!

Genau aus diesem Grund nahmen Schülerinnen und Schüler des Walter-Eucken-Berufskollegs aus Düsseldorf an einem zweitägigen Seminar der Karl-Arnold-Stiftung teil.

Nachdem sie einen ersten Eindruck von den Institutionen der EU durch Gruppenarbeit gewinnen konnten, schlüpften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich am ersten Tag in verschiedene Planspielrollen. Unter der Überschrift „Fokus Balkan“ spielten sie den Erweiterungsprozess der EU nach. Hierbei mussten sie sich in die Aufgaben der politischen Akteure hineinversetzen. Sie wurden für diesen Tag zu Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Rates der Europäischen Union, der Medien oder der beitrittswilligen Länder Kroatien, Serbien und Mazedonien. 

In Sitzungen diskutierten die Schülerinnen und Schüler den möglichen Beitritt von weiteren Ländern. Nebenher mussten sich die „Politiker“ Zeit für Interviews mit der Presse nehmen um „ihre Bevölkerung“ auf dem Laufenden zu halten. Gespannt warteten zum Schluss alle auf die Verkündung der Ergebnisse durch den Rat.


Am nächsten Tag besuchte die Gruppe die wirklichen Institutionen in Brüssel. Bei einer Präsentation im Ausschuss der Regionen wurde klar, dass europäische Entscheidungsprozesse weit über die Zusammenarbeit der bekannten Organe hinausgehen.

Nach einer Mittagspause mit original belgischen Pommes und einer kleinen Besichtigungstour durch die Brüsseler Altstadt, ging der Tag mit einem Besuch im Europäischen Parlament weiter. Hier hatte die Gruppe die Möglichkeit, Teile des Parlamentsgebäudes zu sehen, die normalerweise für Besucher nicht zugänglich sind. In einem Sitzungsraum hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit Mitarbeitern des Parlaments zu diskutieren, die aus der alltäglichen Arbeit eines Parlamentariers berichten konnten. Als Beispiel für die Aktualität ihres vorher gespielten Planspiels, erfuhr die Gruppe aus erster Hand, dass gerade beschlossen worden war, wann Kroatien genau der EU beitreten kann.

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