Rom - die doppelte Hauptstadt: Sitz der italienischen Regierung und des Vatikan

„Anstrengend – aber auf jeden Fall eine tolle Reise“ – so das Fazit der 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreise nach Rom. Von ihrem ruhig gelegenen Appartementhotel an der aurelianischen Mauer im Osten Roms aus unternahm die Gruppe teilweise mit einem privaten Bus und dem öffentlichen Nahverkehr Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Im Programm enthalten war auch ein wunderschöner Ausflug zu den Klöstern in Subiaco und den malerischen Gartenanlagen der Villa d’Este in Tivoli.

Aber der Reihe nach. Am Tag nach der Ankunft erfolgte zunächst eine erste Orientierung auf dem Petersplatz im Vatikan. Anschließend wurde die Basilika St. Paul vor den Mauern mit der bekannten Statue und dem Grab des Apostels besucht. Auf dem Rückweg in die Stadt erfolgte ein mit zahlreichen Details gespickter Spaziergang den Aventinhügel hinauf, wo auch ein Blick in die sehr sehenswerte ehemalige Palastkirche der Päpste, St. Sabina möglich war, die zu den ältesten und wichtigsten christlichen Basiliken der Stadt gehört. Beeindruckend war hier u.a. die uralte aus Zypressenholz gefertigte Eingangstür mit biblischen Szenen. Ein herrlicher Ausblick vom Hügel auf die Stadt beendete den sehr informativen ersten Tag und die Teilnehmer konnten müde aber zufrieden zum Hotel zurückkehren und ihr Abendessen genießen.

Hotel
Petersplatz
St. Paul vor den Mauern
St. Paul vor den Mauern
St. Paul vor den Mauern
Villa auf dem Aventin
St. Sabina
Blick vom Aventin


Die Via Giulia mit einigen ausgewählten Gotteshäusern und Palästen, die bekannten Plätze Roms mit ihren Palazzi und Brunnen (Pza. Farnese, Campo de Fiori und Pza. Navona), die vatikanische Kanzlei, die von Borromini gestaltete Kirche St. Ivo alla Sapienza mit ihrer eindrucksvollen spiralförmigen Bekrönung, das Pantheon, der Palazzo Montecitorio als Sitz des italienischen Parlaments, die Piazza Colonna und durch die Einkaufsstraßen und die elegante Via dei Condotti zur berühmten spanischen Treppe – der zweite Tag bot eine Fülle an abwechslungsreichen und informativen Details aus architektonischen Feinheiten, italienischen Adelsgeschlechtern, Päpsten und ihren Baumeistern. Durch Rückgriffe auf am vorherigen Tag Gelerntes und die eindrucksvollen und nachwirkenden Schilderungen unseres Gästeführers festigten sich langsam die bekannteren  Namen wie z.B. „Bernini“, „Borromini“, „Barberini“, „Medici“ und es wurden interessante Zusammenhänge ersichtlich.

Detail Via Giulia
Pza. Farnese
Vatikanische Kanzlei
St. Ivo alla Sapienza
Kuppel des Pantheon
Sitz der ital. Regierung
Pza. Colonna
Spanische Treppe

Sonntag und ein weiterer herrlicher Sommertag in Rom. Schon gleich zu Anfang des Tages wurde die Engelsburg ausführlich erkundet und der herrliche Blick auf den Vatikan, den Tiber und die umliegenden Hügel der Stadt genossen. Einen weiteren Höhepunkt des Tages stellte die Führung im Palazzo Barberini mit der sehr eindrücklichen und nachwirkenden Interpretation bekannter und weniger bekannter Kunstwerke und der Architektur des Gebäudes dar. Die Besichtigung der Kirche St. Maria sopra Minerva, mit dem von Michelangelo geschaffenen Abbild des auferstandenen Jesus stellte aber noch nicht den Abschluss des Tages dar. Nach dem Abendessen brachen die Teilnehmer vom Hotel noch zu einer dreistündigen Nachtfahrt durch das erleuchtete Rom auf – der wunderschön beleuchtete Trevibrunnen und das nächtliche Kapitol waren nur zwei Stationen der Rundfahrt. Der nächtliche Blick auf Brunnen, Plätze, Straßen und die römischen Ruinen zeigte noch einmal eine ganz andere Seite der Stadt.

Engelsburg
Blick auf Rom
Gruppe auf der Engelsburg
Wappen der Barberini
St. Maria Maggiore
Trevibrunnen
Kapitol
Forum

Um zu den Wurzeln des frühen Christentums zu gelangen, begab sich die Gruppe am darauffolgenden Tag über die Via Appia Antica zu den eindrucksvollen Katakomben von St. Callisto. Auf dem Rückweg in die Stadt gab es eine Besonderheit: ein Besuch der öffentlich nicht zugänglichen Papstkapelle Sancta Sanctorum oberhalb der heiligen Stiege beeindruckte die Teilnehmer nachhaltig, wie auch der ausführliche Besuch der Lateranbasilika schräg gegenüber. Überhaupt prägten Gotteshäuser diesen Tag, denn auch St. Maria Maggiore und St. Piedro in Vincoli mit der eindrucksvollen Moses-Statue Michelangelos standen noch auf dem Programm, bevor sich auch dieser schöne Tag seinem Ende zuneigte.

Katakomben
Sancta Sanctorum
Lateranbasilika
Moses von Michelangelo
Collosseum

Sitzen und vom Bus aus die Landschaft genießen. Durchatmen in der frischen Bergluft Subiacos und die Ruhe und Abgeschiedenheit des Bergklosters San Benedetto („Sacro Speco“) genießen – das konnten die Teilnehmer am Dienstag. Die überreich mit Fresken aus dem 12. bis 15. Jahrhundert geschmückten Räume wurden anschaulich erklärt und die Legende des heiligen Benedikts und sein Lebensweg nachgezeichnet. Im Aniene-Tal wurden anschließend die drei Kreuzgänge der Klosteranlage besichtigt und in der klostereigenen Apotheke deckten sich die Teilnehmenden mit zahlreichen nützlichen Dingen ein. Am Nachmittag krönte die Besichtigung der herrlich ausgemalten Räume der Villa d’Este und ein Spaziergang durch die Gartenanlagen mit ihren zahlreichen beeindruckenden Wasserspielen den Tag.

Sacro Speco
Sacro Speco
Fresken
Kreuzgang
Villa d'Este
Villa d'Este
Villa d'Este
Villa d'Este

Früh los ging es am Mittwoch morgen zum Petersplatz. Ausgestattet mit den allerbesten Audienzkarten gelang es den Teilnehmenden, in der zweiten bis vierten Reihe direkt seitlich des Stuhls von Papst Benedikt XVI Platz zu nehmen und die Generalaudienz zu verfolgen. Der Papst nahm in verschiedenen Sprachen ausführlich Stellung zu seinem gerade absolvierten Deutschlandbesuch. Nachmittags fand dann der (für jeden Rombesucher zum Pflichtprogramm zählende) Besuch in den Vatikanischen Museen mit den Stanzen des Raffael und den Deckengemälden der Sixtinischen Kapelle und dem jüngsten Gericht statt. Von dort aus war es dann nicht mehr weit zum Petersdom, wo ein Rundgang in der eindrucksvollen Kirche den Tag abschloss.

Auch am letzten Tag wurde es noch einmal interessant: das nach Art einer kleinen ‚sixtinischen Kapelle' von den Schülern Michelangelos ausgemalte Oratorium Gonfalone, ein Besuch in St. Maria in Trastevere und die Tiberinsel wurden besichtigt. Abschiednehmen hieß es dann im ehemaligen jüdischen Ghetto, wo an diesem Tag viele Menschen wegen des jüdischen Neujahrsfestes unterwegs waren. Dort hatten die Teilnehmer noch einige Stunden Zeit für eigene Unternehmungen, bevor es dann am Nachmittag vom Hotel aus zum Flughafen und von dort aus nach Deutschland ging.

Papstaudienz
Papstaudienz
Vatikanische Museen
Stanzen des Raffael
Peterskirche
Öffentlicher Nahverkehr
Oratorium Gonfalone
St. Maria in Trastevere

Bildergalerie

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Hotel

Petersplatz

St. Paul vor den Mauern

St. Paul vor den Mauern

St. Paul vor den Mauern

Aventin

St. Sabina

Aventin

Via Giulia

Pza. Farnese

Vatikanische Kanzlei

St. Ivo alla Sapienza

Kuppel des Pantheon

Sitz der italienischen Regierung

Pza. Colonna

Spanische Treppe

Engelsburg

Blick auf den Tiber

Gruppenbild

Baberiniwappen

St. Maria Maggiore

Rom bei Nacht

Rom bei Nacht

Rom bei Nacht

Katakomben

Papstkapelle

Lateranbasilika

St. Piedro in Vincoli

Collosseum

Subiaco

Subiaco

Subiaco

Subiaco

Villa d'Este

Villa d'Este

Villa d'Este

Villa d'Este

Generalaudienz

Generalaudienz

Vatikanische Museen

Stanzen des Raffael

Petersdom

Unterwegs mit dem Bus

Oratorium Gonfalone

St. Maria in Trastevere