Politik und Internationale Sicherheit - Eine Simulation

- Die Welt aus Sicht der POLIS-Simulation
Kann das funktionieren?! 26 Schülerinnen und Schüler aus einem Gymnasium in Deggendorf (Bayern) treffen in Königswinter auf die gleiche Anzahl von Schülern aus Bad Laasphe (Nordrhein-Westfalen) und beschäftigen sich vier Tage mit den schwierigen Themen "Internationale Politik" und "Internationale Sicherheit"?

- Minister unter sich
Ja, das kann funktionieren und es hat sehr gut funktioniert, so jedenfalls die überwältigende Meinung aller Beteiligten. Organisiert von der Karl-Arnold-Stiftung und zwei Jugendoffizieren der Bundeswehr fand diese Veranstaltung vom 15. bis 18. Dezember 2009 statt. Im Rahmen der realitätsnahen Simulation "Politik und internationale Sicherheit - POL&IS" nahmen die Schülerinnen und Schüler ihre Rollen als Staatsminister, Wirtschafts- oder Außenminister ein und betrieben untereinander Handel, schlossen Verträge und unterstützten sich gegenseitig. Weitere wichtige Rollen waren die Weltbank, die Weltpresse und die Nicht-Regierungsorganisationen. POLIS bildet also die wirkliche Welt in einem kleinen Maßstab und in einer stark vereinfachten Form ab. Erst dies macht für Jugendliche einen Zugang zu dieser sehr komplizierten Materien überhaupt möglich.

- Geographische Beziehungen werden geklärt und Auslandseinsätze koordiniert
Im Rahmen der Simulation sind Strategien gefragt, um das eigene Land voranzubringen und die Teilnehmer lernen, warum falsches Handeln interne und externe Krisen auslösen kann, warum Staaten überhaupt Konflikte untereinander austragen, warum Ressourcenknappheit einen Staat ruinieren kann, warum Ökologie mit Ökonomie zusammenhängt und warum Sicherheitspolitik unabdingbar ist.

- Afrika stellt seinen Haushalt auf
Gefreut haben sich viele Schüler, aber auch die begleitenden Lehrkräfte, über die Möglichkeit, einmal außerhalb der Schule und der begrenzenden Schulzeiten in einem gut ausgestatteten Tagungshotel mehrere Tage miteinander zu verbringen und außerhalb von Leistungsdruck und Benotung ein Stück weit aus sich herausgehen zu können. POL&IS fördert durch die Übung der freien Rede vor der im Spiel simulierten UN-Vollversammlung auch rhetorische Fähigkeiten und hilft, vorhandene Unsicherheiten abzubauen und strategisches Denken zu entwickeln.

- Japan und Amerika Hand in Hand
Viele Teilnehmer gaben im Feedback an, dass sie nach der Simulation politische Mechanismen und internationale Zusammenhänge viel besser als vorher beurteilen können und das eigene Interesse an Politik gestiegen ist. Das erklärte Ziel der Karl-Arnold-Stiftung konnte also wieder einmal erreicht werden und wir bedanken uns bei allen Beteiligten!
Interesse an der Durchführung einer POL&IS-Simulation? Wir beraten Sie gerne! Wenden Sie sich an Oliver Krauß, o.krauss@karl-arnold-stiftung.de, (02223) 7006-24.
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