Die DDR: Geschichte, Politik und Alltag. Studienseminar in Berlin

Informationen

Termin:06.05.2019 - 10.05.2019
Seminarnummer:19004
Anmeldeschluss:31.01.2019
Abfahrtsort:Bonn
Tagungsort:Berlin
Übernachtungen:4
Tagungsbeitrag:235,00 EUR (Halbpension)
135,00 EUR (Einzelzimmerzuschlag)
Teilnehmerzahl:mindestens 20 und höchstens 45
Ansprechpartner:Dr. Barbara Hopmann
Telefon:0221 66997528
E-Mail:b.hopmann@karl-arnold-stiftung.de
Zielgruppe:Freiwillige im Sozialen Jahr im Politischen Leben / Freiwillige im Sozialen Jahr
Sonstige Hinweise:
Veranstaltungssprache ist deutsch. Die Veranstaltung ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität bedingt geeignet. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte den Ansprechpartner.
Programm mit DetailinformationenTeilnahmebedingungenFormblatt zur Unterrichtung des Reisenden

Die DDR ist seit mehr als 25 Jahren Geschichte. Die friedliche Revolution im November 1989 hat dem Unrechtsregime DDR ein Ende gesetzt.

Doch wie war das Leben der Menschen in den 40 Jahren, in denen es die DDR gab? Wie und warum kam es nach 1949 zu einer Zweistaatenlösung Deutschlands? Wie lebte die Bevölkerung in einem von Überwachung und Planwirtschaft bestimmten Staat?

Um all diese Fragen soll es in diesem Seminar gehen. Besuche von historischen Schauplätzen und Museen, Zeitzeugengespräche und die Atmosphäre der ehemals geteilten Stadt sollen jungen Menschen, die ein geteiltes Deutschland nicht mehr miterlebt haben, diesen Teil der jüngsten deutschen Geschichte näher bringen.

Programmpunkte

  • Grenzübergangsstelle Marienborn: Aufgaben und Funktion im Grenzsystem der ehemaligen DDR
  • Hauptstadt Berlin - zentrale Schauplätze der deutsch-deutschen Geschichte
  • Gedenkstätte Berliner Mauer- die Geschichte der Teilung am Beispiel der Bernauer Straße
  • Flucht und Fluchthilfe
  • Leben mit der Mauer in West-Berlin
  • Besetzer, Beschützer, Freunde
  • Wie aus Feinden Freunde wurden
  • Politische Verfolgung in der DDR: Informationsbesuch im Stasi-Untersuchungsgefängnis
  • Unser Vater, der Spion
  • Alltag in der DDR

Lernmethoden

  • Kommentierte Führung
  • Kommentierte Führung, Zeitzeuge
  • Zeitzeugengespräch und Diskussion
  • Filmvorführung

Lernergebnisse

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können

  • die Rolle Marienborns im Rahmen des Grenzsystems und des Repressionsapparates der ehemaligen DDR einordnen.

  • die Geschichte der Teilung Berlins nachvollziehen.

  • anhand der Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse, die an diesem Ort stattfanden, exemplarisch die Geschichte der Teilung nachvollziehen.

  • sich in die Problematik der Flucht und der Fluchthilfe zur Zeit der DDR hineinversetzen.

  • erklären, inwiefern das Leben in der Enklave West-Berlin außergewöhnlich war.

  • die wichtigsten Ereignisse des Kalten Krieges in Berlin wiedergeben.

  • Ausmaß und Auswirkungen der politischen Verfolgung in der DDR aufzeigen.

  • sich mittels eines Zeitzeugen mit der Situation der Jugendlichen in der DDR auseinandersetzen.

  • beschreiben, in welchem Spannungsverhältnis zwischen Anspruch des politischen Systems und Lebenswirklichkeit sich der Alltag der Menschen in der DDR bewegte.