Bedeutung und Ziele der UNESCO-Welterbekonvention am Beispiel der Welterbestätten in Würzburg, Bamberg und Bayreuth

Informationen

Termin:13.05.2019 - 17.05.2019
Seminarnummer:19045
Anmeldeschluss:25.02.2019
Abfahrtsort:Niederkassel-Rheidt
Tagungsort:Bamberg
Übernachtungen:4
Tagungsbeitrag:625,00 EUR (Halbpension)
110,00 EUR (Einzelzimmerzuschlag)
Teilnehmerzahl:mindestens 20 und höchstens 26
Ansprechpartner:Dr. Barbara Hopmann
Telefon:0221 66997528
E-Mail:b.hopmann@karl-arnold-stiftung.de
Zielgruppe:Politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Nordrhein-Westfalen
Sonstige Hinweise:
Veranstaltungssprache ist deutsch. Die Veranstaltung ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität bedingt geeignet. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte den Ansprechpartner.
Programm mit DetailinformationenTeilnahmebedingungenFormblatt zur Unterrichtung des Reisenden

Die UNESCO hat 1972 das "Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" verabschiedet. Inzwischen haben 191 Staaten das Übereinkommen unterzeichnet. Es ist das international bedeutendste Instrument, das jemals von der Völkergemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes beschlossen wurde. 40 Stätten in Deutschland sind in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen,  darunter die Würzburger Residenz und der Hofgarten, die Alstadt von Bamberg und das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth. Welterbestätten sind touristische Anziehungspunkte. Für den Tourismus in der Region haben die Welterbestätten eine wichtige Bedeutung. Während des Studienseminar besuchen Sie die UNESCO-Welterbestätten in Würzburg, Bamberg und Bayreuth und erfahren in Gesprächen und bei kommetierten Führungen viel über die Leitidee, Bedeutung und Ziele der UNESCO-Welterbekonvention.

Programmpunkte

  • Bamberg: wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt der Europäischen Metropolregion Nürnberg
  • Lebendiges Denkmal: UNESCO-Welterbe Bamberg
  • Politische Bildung in klösterlichen Mauern: Kloster Banz - das Bildungszentrum der Hanns Seidel Stiftung
  • Nürnberg: Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Kulturzentrum Nordbayerns und Mittelpunkt der Metropolregion Nürnberg
  • Memorium Nürnberger Prozesse - Führung durch die Dauerausstellung
  • Coburg: Von der Zonenrandlage zum prosperierenden Wirtschafts-Oberzentrum in Nordbayern
  • Die wechselvolle Geschichte des Hauses „Sachsen-Coburg und Gotha“
  • Barockes Würzburg mit UNESCO-Weltkulturerbe Residenz

Lernmethoden

  • Kommentierte Führung
  • Gespräch und Diskussion
  • Informationsbesuch

Lernergebnisse

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können

  • die Bedeutung der Aufnahme der Altstadt Bambergs in die Welterbeliste der UNESCO für das deutsche Kulturerbe erklären.

  • den Stellenwert des Welterbe-Status Bambergs beurteilen und wesentliche Aspekte benennen.

  • die Bedeutung der politischen Bildung zur Stärkung der Demokratie wiedergeben.

  • die politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Nürnbergs an ausgewählten Beispielen beschreiben. 

  • beschreiben, welche juristische, moralische und politische Dimension die Nürnberger Prozesse hatten.

  • die politische, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Coburgs an ausgewählten Beispielen beschreiben. 

  • die Bedeutung der Coburger Herzöge für die Entwicklung der Reformation und der evangelischen Kirche darstellen.

  • die Bedeutung der Aufnahme der fürstbischöflichen Residenz in Würzburg in die Welterbeliste der UNESCO für das deutsche Kulturerbe erklären.