Unser Namensgeber

Der erste frei gewählte Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen: Karl Arnold

Die Karl-Arnold-Stiftung wurde 1959 gegründet. Sie trägt den Namen des ersten frei gewählten Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen. Karl Arnold ging aus der Bewegung der christlichen Gewerkschaften und der Zentrumspartei hervor. Er gehörte zu den ersten und wichtigsten Gründern der CDU. In der CDU verkörperte Karl Arnold die christlich-soziale Idee von Partnerschaft und Mitbestimmung und war ein Verfechter des sozialen Wandels und des sozialen Fortschritts. Diesen Wertvorstellungen ist die Karl-Arnold-Stiftung noch heute eng verbunden.


60 Jahre erfolgreiche Bildungsarbeit

Seit der Gründung des Vereins "Karl-Arnold-Bildungsstätte e.V." am
19. Oktober 1959, hat sich die Karl-Arnold-Stiftung zu einer anerkannten und bei Repräsentanten aus Gesellschaft, Kirchen, Staat und Wirtschaft geschätzten Institution entwickelt. Als bundes- und landesweit anerkannte Einrichtung der politischen Bildung bieten wir allen interessierten Menschen vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und des Lernens.

Wir sind dankbar und stolz, dass wir den 60. Geburtstag unserer Bildungseinrichtung feiern dürfen! 

Hier finden Sie weitere Informationen zu unserem Jubiläum.

Unsere Bildungseinrichtung wurde bereits fünf Mal nach den Richtlinien des Gütesiegelverbundes Weiterbildung zertifiziert, das aktuelle Zertifikat ist gültig bis August 2021.

Die Stiftung ist als Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung von der Bezirksregierung Köln anerkannt. Das entsprechende Schreiben finden Sie unter dem Link auf der rechten Seite.

Bereit für zukünftige Anforderungen

Die Karl-Arnold-Stiftung hat ihre politische Bildungsarbeit in den letzten Jahren deutlich ausgebaut und den gesellschaftlichen und politischen Erfordernissen durch die Ansprache neuer Zielgruppen, die Entwicklung und den Einsatz neuer Bildungsformate sowie das Aufgreifen neuer Bildungsthemen angepasst. Allein in den Jahren 2016 bis 2018 hat die Karl-Arnold-Stiftung ihre Bildungsleistung mehr als verdoppelt und das pädagogische Personal um mehr als ein Drittel aufgestockt.

Diese Entwicklung und die großen Herausforderungen, die die Integration von hunderttausenden Migranten und die Folgen des rasanten gesellschaftlichen und politischen Wandels mit sich bringen, machten eine strukturelle Veränderung der Karl-Arnold-Stiftung für eine erfolgreiche Zukunft notwendig. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand haben die Weichen dazu mit der Gründung des Bildungswerkes der Karl-Arnold-Stiftung und des Karl-Arnold-Institutes gestellt. Die neuen Strukturen bestehen seit dem 1.1.2019.

Aufgabe des Bildungswerkes ist es, durch politische Bildungsarbeit das Bewusstsein für Demokratie, für Frieden in Freiheit und für die Einheit Europas, für Toleranz und gegenseitiges Verständnis sowie für die christlich-abendländische Werteordnung gemäß der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu fördern sowie den digitalen Wandel zu unterstützen. Dazu führt das Bildungswerk Seminare, Tagungen und Studienseminare im In- und Ausland für unterschiedliche Zielgruppen durch und baut sein Angebot im Bereich des digitalen Lernens aus. Zum Leiter des Bildungswerkes wurde vom Vorstand der Geschäftsführer der Karl-Arnold-Stiftung, Jürgen Clausius, berufen.

Das neue Karl-Arnold-Institut setzt sich für eine Kultur des Willkommens und der Teilhabe ein, die Vielfalt als Chance für unsere Gesellschaft begreift und unser Land für Einheimische und Einwanderer attraktiv macht. Vor diesem Hintergrund hat das Institut die Aufgaben, Menschen mit Migrationshintergrund durch Sprachunterricht, Wertevermittlung und politische Bildung bei der Integration zu unterstützen und das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft zu fördern.

Zum Aufgabenbereich des Instituts gehört auch die Entwicklung und Erprobung neuer Formen und Formate der sozialraum- und quartiersbezogenen Politischen Bildung, um gemeinsam mit den Menschen vor Ort die Demokratie zu stärken, die Zivilgesellschaft zu aktivieren und politische Partizipation zu fördern. Außerdem führt das Karl-Arnold-Institut wissenschaftliche Untersuchungen aus den Bereichen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Bildung durch. Geleitet wird das Institut von Florian Kotscha.

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