Karl-Arnold-Institut: aktuelle Berichte aus der Arbeit

Kurz vor der Sommerpause gab es in den Projekten und Kursen des Karl-Arnold-Instituts viele interessante und spannende Aktionen:


Ehrenamtlicher Einsatz bei Impfaktion der Stadt Köln

Bei einer Impfkampagne für die Bewohner des Stadtteils Neubrück Anfang Juli suchte die Stadt Köln Menschen mit Sprachkenntnissen, die die Aktion ehrenamtlich unterstützen können.

Genau das Richtige für die Teilnehmenden des AMIF-Projektes der Karl-Arnold-Stiftung. Das Projekt will Menschen mit Migrationshintergrund über die Vermittlung in ehrenamtliche Tätigkeiten die Integration erleichtern und gleichzeitig die aufnehmende Gesellschaft dafür sensibilisieren, wie sinnvoll sich diese Menschen oft ehrenamtlich einbringen können.

Die Teilnehmenden konnten vor Ort die Impfunterlagen und Hinweise in verschiedene Sprachen übersetzen, beim Ausfüllen der Formulare helfen und die Impfwilligen vor Ort einweisen. Gleichzeitig konnten die Teilnehmenden des Projektes ihre Deutschkenntnisse in der Praxis vertiefen, vor Ort gab es viele nette Gespräche mit Impf-Interessierten.

Wir bedanken uns bei Veedel e.V. aus Ostheim für die Kooperation!

Erster VLOG im Projekt #markonsociety online

"Nice" trifft es wohl am Besten - das erste Video im Projekt #markonsociety informiert anschaulich über die Ziele des Projekts und die Motivationen der teilnehmenden Jugendlichen in SSF. "SSF"?! Sieben-sechs-fünf sind die letzten drei Ziffern der Postleitzahl des Stadtteils Chorweiler, dessen Bewohner oft gerne mal vorschnell und pauschal als "politikfern" eingestuft werden. Wie kann zum Beispiel über künstlerische Zugänge Kontakt zu Jugendlichen hergestellt werden - und sind diese denn überhaupt "politikfern"?

Mit unserer aufsuchenden politischen Bildung sind wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner outline e.V. jedenfalls sehr erfolgreich. Besonders, wenn es gelingt, dafür so engagierte Künstler wie "Hombre" Fontagnier zu gewinnen...

Hier geht es zum Video.

Das Projekt #markonsociety wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen (@mkw_nrw). Wir bedanken uns speziell bei Pablo Fontagnier (@Hombre_suk_trs).

"Ene Besuch im Zoo..."

Ein Besuch im Zoo ist ein Muss für jede/n Kölner/in - deswegen war es in unseren verschiedenen ESF-Kursen in Köln und Bergisch Gladbach auch höchste Zeit, mit den Teilnehmenden mal die bekannte Kölner Attraktion zu besuchen. Mit insgesamt 42 Teilnehmenden war es dann am 26. Juni so weit, selbstverständlich komplizierter als normalerweise, denn alle Beteiligten hatten sich zuvor einem Corona-Test zu unterziehen und auf der Hin- und Rückreise sowie vor Ort mussten alle die derzeit gängigen Sicherheitsbestimmungen befolgen. Dennoch war es für alle ein Erlebnis, sich nach dem langen Lockdown mal wieder in Präsenz zu treffen.

Wir bedanken uns bei BIK Bund gUG und WMG e.V., die diesen Tag u.a. durch ihre finanzielle Förderung mit ermöglicht haben!

Weitere Einzelheiten zu den durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds geförderten Kursen finden Sie hier.

Aktion zum Thema antimuslimischer Rassismus

Teilnehmende der ESF-Kurse besuchten am 1. Juli einen Stand der Polizei Köln im Stadtteil Kalk. Unter dem Motto "Alle sind gegen Rassismus" haben die Teilnehmenden mitgemacht, mitgeholfen und eigene Statements zum Thema abgegeben sowie Gespräche mit Besuchern und muslimischen Kontaktbeamten geführt.

Der 1. Juli bildete den Abschlusstag einer bundesweiten Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus.