Projekt "Jugend partizipiert" - Thema "Schule" / Thema "Armut"

05. September 2017

Wir freuen uns! Das Projekt geht in die dritte Runde! 18 Schülerinnen und Schüler haben sich für die Teilnahme entschieden und wählten das Thema „Schule und Schulpolitik“ zum Inhalt des ersten Halbjahres.

Gemeinsam überlegten die Teilnehmenden, wie denn eine "perfekte Schule" aussehen könnte. Im Rahmen einer "Zukunftswerkstatt" sammelten sie Ideen, Wünsche und Änderungsvorschläge.

Das Ergebnis der "Zukunftswerkstatt"

24. September 2017

Im Vorfeld der Bundestagswahlen haben sich die Schülerinnen und Schüler einige Zeit mit dem deutschen Wahlsystem, der Parteienlandschaft und den Inhalten der Parteienprogramme beschäftigt. Von besonderem Interesse war natürlich, was die verschiedenen Parteien in ihren Wahlprogrammen zur Bildungs- und Schulpolitik zu sagen hatten.

Schockiert waren die Schüler, viele von ihnen mit Migrationshintergrund, von den im Wahlprogramm der AfD zu findenden Aussagen.
 

Oktober 2017

In diesem Monat sprachen die Teilnehmenden über Selbst- und Fremdbestimmung und darüber, inwieweit sie sich in ihrem eigenen Alltag fremdbestimmt fühlen. Gibt es etwas, das sie gerne ändern möchten und ändern können?

Das Thema Selbstbestimmung führte zu einer Einheit über „demokratische Schulen“. Bei diesen Schulen steht die Selbstbestimmung der Schülerinnen und Schüler ja bekanntlich im Vordergrund. Für die Schülerinnen und Schüler war es sehr spannend, sich mit dem Konzept dieser so anderen Schulform auseinanderzusetzen und über deren Vor- und Nachteile zu diskutieren.

 
November 2017

Im November starteten die Schülerinnen und Schüler eigene kleine Projekte, mit denen sie ihren Schulalltag verändern und verbessern wollen.

Im Rückblick auf die „Zukunftswerkstaat“ vom Beginn des Schuljahres griffen sie ihre Wünsche und Ideen wieder auf und überlegten sich in Kleingruppen Strategien, wie sie diese verwirklichen könnten. Bis zum Ende des Halbjahres werden sie nun mit der Umsetzung ihrer Pläne beschäftigt sein.


28. November 2017

Heute bekamen die Schülerinnen und Schüler Besuch von dem Schulsprecher und Mitglied der Schülervertretung des Genoveva-Gymnasiums. Für dieses Gespräch hatten die Schüler im Vorfeld schon einige Fragen gesammelt. Wie weit reicht eigentlich der Einfluss der SV? Wie kann man den Schulleiter am besten von den eigenen Ideen überzeugen? Wie können die Schülerinnen und Schüler selbst mitwirken und aktiv etwas am Schulalltag verbessern?

Der Schülervertreter konnte all diese Fragen beantworten und den Teilnehmenden dabei gut vermitteln, was genau es eigentlich heißt, in der SV engagiert zu sein. 


Dezember 2017

Die Projektideen der Teilnehmenden sind inzwischen ausgereift und in Arbeit.

Zu den geplanten Unternehmungen zählen die Anschaffung eines Aufenthaltsraumes für die Mittelstufe, die Veranstaltung eines Klassenballs für die 8. Klasse, eine Präsentation über die verschiedenen Herkunftsländer der Schülerinnen und Schüler und ein Rundgang zu ein paar in der Umgebung zu findenden Stolpersteinen mitsamt einer Präsentation zu deren Zweck und Bedeutung.

19. Dezember 2017

Am letzten Dienstag vor den Weihnachtsferien begaben sich die Teilnehmenden auf eine Exkursion in das Haus der Geschichte in Bonn. Vor dem Museumsbesuch unternahmen sie noch einen kurzen Rundgang durch das ehemalige Regierungsviertel und begannen dort ihre Reise zurück in die Geschichte, welche sie dann im Haus der Geschichte fortsetzten.

Unter den Alltagsgegenständen aus der Nachkriegszeit, Kleidungsstücken der unterschiedlichen Jahrzehnte, einem „Trabbi“ und vielen weiteren Ausstellungsstücken war für jeden etwas dabei.

In einem Schülerbericht erzählen die Schüler selbst von ihren Erfahrungen.

17. Januar 2018

Eingeladen zu einem Besuch bei dem Landtagsabgeordneten Florian Braun machten sich die Teilnehmenden auf den Weg nach Düsseldorf. Nach einem freundlichen Empfang und einem Rundgang durch die Gebäude des Landtags wurden sie dort von Herrn Braun begrüßt. Dieser beantwortete dann eine Stunde lang die Fragen, die sich die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld überlegt hatten. Gesprochen wurde unter anderem über Herrn Brauns persönlichen Hintergrund, Möglichkeiten der politischen Partizipation für Jugendliche und die alltägliche Arbeit im nordrhein-westfälischen Landtag.

Für die Schülerinnen und Schüler war es eine interessante und bereichernde Erfahrung, einmal hinter die Kulissen der Realpolitik schauen zu können und die eigenen Fragen im direkten Austausch mit einem Berufspolitiker beantwortet zu bekommen.

In einem Schülerbericht erzählen die Schüler selbst von ihren Erfahrungen.

Florian Braun im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern

22. Januar 2018

Heute besuchten die Schülerinnen und Schüler eine Sitzung des Schulausschusses der Stadt Köln im Kölner Rathaus. Zuvor stellte sich der Vorsitzende des Ausschusses – Herr Dr. Schlieben – für ein Gespräch mit den Schülern zur Verfügung. Er erklärte ihnen anschaulich, wie sehr der Schulausschuss den Schulalltag der Schülerinnen und Schüler beeinflussen und verändern kann und wie die Mitglieder des Ausschusses zusammenarbeiten.
Die anschließende Sitzung des Ausschusses lieferte den Teilnehmenden ein praktisches Beispiel, um das zuvor Gehörte einordnen zu können.

In einem Schülerbericht erzählen die Schüler selbst von ihren Erfahrungen.

Herr Dr. Schlieben erzählt von seiner Arbeit im Schulausschuss

06. Februar 2018

Nach dem Anbruch des zweiten Halbjahres ist es nun Zeit, sich einem neuen Projektthema zuzuwenden. Wie auch im vorigen Projekt 2016/2017 wollen sich die Schülerinnen und Schüler nun mit dem Thema „Armut“ beschäftigen.

Als Einstieg in das neue Thema diente der Film „Wir sind nicht arm, wir haben nur kein Geld“ und ein anschließendes Brainstorming dazu, was die Schülerinnen und Schüler eigentlich unter Armut verstehen, welche Aspekte sie besonders interessant finden und welche Fragen sie haben.

In den nächsten Wochen wird sich dann zeigen, welchen Schwerpunkt die Teilnehmenden für ihre Projektarbeit setzen möchten.

März und April 2018

In den vergangenen Wochen setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema „Armut“ auseinander.
Gesprochen wurde unteranderem über die verschiedenen Formen von Armut, Ursachen und Risiken von Armut, Kinderarmut sowie das Bildungs- und Teilhabepaket.
Demnächst wird uns sogar die Schulsozialarbeiterin besuchen und Fragen der Schüler, besonders Fragen zu Armut in ihrer unmittelbaren, schulischen Umgebung, beantworten.

Auch in diesem Halbjahr sollen die Schülerinnen und Schüler mittels eigener Projekte lernen, sich zu engagieren, Verantwortung für ihre Vorhaben zu übernehmen und diese selbstständig zu organisieren.

Bisher haben sich die Projektgruppen die Themen Altersarmut, Jugendobdachlosigkeit und Migration aus Armutsgründen ausgesucht und werden hierzu in den kommenden Wochen recherchieren und eine Präsentation ausarbeiten.

Insgesamt ist das Interesse am Thema groß und wir freuen uns schon jetzt darauf, die Ergebnisse der Projektgruppen vorzustellen.

Mind-Map der Schülerinnen und Schüler zum Thema Armut - Anklicken zum Vergrößern!

15. März 2018

Wie bereits angekündigt, bekamen die Schülerinnen und Schüler heute Besuch von der Schulsozialarbeiterin Frau Krumnacker.
Im Vorfeld des Besuchs hatten sie sich Fragen für das Interview überlegt. Besonders interessierte sie, in welchen Formen Armut den schulischen Alltag beeinflusst und wie die Schulsozialarbeit versucht zu helfen.

In einem Schülerbericht erzählt eine Schülerin selbst von dem Besuch.

24. April 2018

Zu Beginn des Projekts haben wir festgestellt, dass viele der Schüler bei der schieren Überflutung des Internets mit Nachrichten und Meldungen unsicher sind, welche Quellen zuverlässig und vertrauenswürdig sind.
Daher suchen wir uns jede Woche eine andere, seriöse Informationsquelle und versuchen den Schülerinnen und Schülern so zu vermitteln, wie man sich schnell und effektiv über aktuelle Themen informieren kann.
Letzte Woche haben wir zum Beispiel die Jugendmagazine der Zeitschriften Zeit, Spiegel und Geo vorgestellt.

Die Jugendmagazine Geolino, Dein Spiegel und Zeit Leo

09. bis 11. Juli 2018

Für die letzte Schulwoche hatten wir uns etwas ganz Besonderes für die Schülerinnen und Schüler überlegt.

Drei Tage lang ging es in eine Jugendherberge in Bonn, wo die Projektteilnehmenden ein Rhetorik- und Kommunikationstraining geboten bekamen.

Gemeinsam mit dem Kommunikationstrainer wurden auf spielerische Art und Weise Grundlagen der Rhetorik erlernt und die korrekte Ausdrucksweise bei Vorträgen und freier Rede geübt.

Die Schülerinnen und Schüler, welche ja im Vorfeld kleine Projekte rund um das Thema Armut erarbeitet hatten, konnten nun an der Präsentation dieser Projekte feilen und das Vortragen trainieren.

Am dritten Tag des Ausflugs wurde dann noch eine Bootsfahrt zum Drachenfels bei Königswinter unternommen. Mit der Zahnradbahn ging es den Berg hinauf. Oben angekommen, wurden alle von dem wunderbaren Ausblick über das Rheintal belohnt.

Mit diesem schönen Erlebnis, welches den Schülerinnen und Schülern bestimmt noch lange in Erinnerung bleibt, ging dann das Projekt „Jugend Partizipiert“ 2017/2018 zu Ende.

Wir hoffen, dass die Teilnehmenden das eine oder andere aus dem Projekt mitnehmen und ihr Interesse an Politik nicht verlieren oder sogar noch vertiefen können.

Die Karl-Arnold-Stiftung wünscht den Schülerinnen und Schülern des Genoveva-Gymnasiums alles erdenklich Gute, viel Erfolg in der Schule und weiterhin Spaß an der Partizipation in der Gesellschaft.