Karl-Arnold-Stiftung - Seminar: Der Kalte Krieg
 

Der Kalte Krieg

Informationen

Termin:25.07.2022 - 28.07.2022
Seminarnummer:22086
Tagungsort:Köln
Tagungsbeitrag:270,00 EUR (Vollpension)
37,50 EUR (Einzelzimmerzuschlag)
Teilnehmerzahl:mindestens 15 und höchstens 30
Ansprechpartner:Ulrike Steimann
Telefon:0221 66997520
Zielgruppe:Soldaten, Angehörige der Bundeswehr, Multiplikatoren, interessierte Bürgerinnen und Bürger
Teilnahmebedingungen

Der Konflikt zwischen den Großmächten USA und Sowjetunion prägte ab den späten 40er Jahren des 20. Jahrhunderts für rund vier Jahrzehnte Politik, Wirtschaft, Kultur und soziale Verhältnisse in weiten Teilen der Welt. Der sog. „Kalte Krieg“ war eine Auseinandersetzung zwischen zwei unvereinbar erscheinenden Weltanschauungen mit konkurrierenden Gesellschaftsentwürfen, bei dem beide Seiten um die Überlegenheit ihrer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnungen und ihre daraus abgeleiteten Machtansprüche rangen.

Das Seminar wird das Thema ‚Kalter Krieg‘ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Ziel der Veranstaltung ist es, Grundkenntnisse über diese global prägende zeithistorische Epoche zu vermitteln sowie ein Bewusstsein für die Vielschichtigkeit historischer Entwicklungen zu wecken.

Programmpunkte

  • Der Zerfall der Siegerkoalition und der Beginn des Kalten Krieges: Ausgangslage und Entwicklung der Blockkonfrontation aus Sicht der USA und der Sowjetunion
  • Heiße Krise im Kalten Krieg: Die Kubakrise 1962
  • Die Bundeswehr im Kalten Krieg.
  • Der Ukrainekrieg und seine Folgen
  • Der Kalte Krieg: Überleben im Atombunker? Führung durch den ehem. Zivilschutzbunker des Kalten Krieges in Köln-Kalk
  • Von der Römerzeit bis zur Gegenwart - eine Zeitreise durch Köln
  • Deutschlands Rolle in einer europäischen Zeitenwende

Lernmethoden

  • Vortrag mit Diskussion
  • Workshop
  • Gespräch und Diskussion
  • Kommentierte Führung

Lernergebnisse

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können

  • die unterschiedlichen ideologischen und machtpolitischen Interessen der USA und der Sowjetunion als Ursache des Kalten Krieges darlegen

  • am Beispiel der Kubakrise sinnvolle und untaugliche Mittel zur Entschärfung von internationalen Krisen reflektieren

  • die Rolle der Bundeswehr im Kalten Krieg als Eckpfeiler der NATO-Bündnisverteidigung in Europa beschreiben

  • die durch den Ukrainekrieg ausgelöste Bedrohungslage für die europäische und globale Sicherheitsordnung erkennen und bewerten

  • die atomare Bedrohung der Kölner Bevölkerung im Kalten Krieg nachvollziehen.

  • die Entwicklung Kölns von den Anfängen bis in die Gegenwart skizzieren.

  • das Szenario einer „Zeitenwende“ bewerten