Karl-Arnold-Stiftung - Seminar: Der Kalte Krieg
 

Der Kalte Krieg

Informationen

Termin:22.08.2022 - 25.08.2022
Seminarnummer:22090
Tagungsort:Berlin
Tagungsbeitrag:370,00 EUR (Halbpension)
56,00 EUR (Einzelzimmerzuschlag)
Teilnehmerzahl:mindestens 15 und höchstens 25
Ansprechpartner:Ulrike Steimann
Telefon:0221 66997520
Zielgruppe:Soldaten, Angehörige der Bundeswehr, Multiplikatoren, interessierte Bürgerinnen und Bürger
Teilnahmebedingungen

Der Konflikt zwischen den Großmächten USA und Sowjetunion prägte ab den späten 40er Jahren des 20. Jahrhunderts für rund vier Jahrzehnte Politik, Wirtschaft, Kultur und soziale Verhältnisse in weiten Teilen der Welt. Der sog. „Kalte Krieg“ war eine Auseinandersetzung zwischen zwei unvereinbar erscheinenden Weltanschauungen mit konkurrierenden Gesellschaftsentwürfen, bei dem beide Seiten um die Überlegenheit ihrer politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ordnungen und ihre daraus abgeleiteten Machtansprüche rangen.

Das Seminar wird das Thema ‚Kalter Krieg‘ aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Ziel der Veranstaltung ist es, Grundkenntnisse über diese global prägende zeithistorische Epoche zu vermitteln sowie ein Bewusstsein für die Vielschichtigkeit historischer Entwicklungen zu wecken.

Programmpunkte

  • Der Zerfall der Siegerkoalition und der Beginn des Kalten Krieges: Ausgangslage und Entwicklung der Blockkonfrontation aus Sicht der USA und der Sowjetunion
  • Hauptstadt Berlin - zentrale Schauplätze der deutsch-deutschen Geschichte
  • Politische Verfolgung in der DDR
  • Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg: Führung durch das Museum Berlin-Karlshorst
  • An der Nahtstelle zwischen Ost und West: Die Glienicker Brücke und ihre Rolle während der deutschen Teilung
  • Das Potsdamer Abkommen und die Teilung Deutschlands
  • Die sowjetische Besatzungsmacht in Potsdam: Rundfahrt durch die Geheime Stadt und Erläuterungen
  • Landeshauptstadt Potsdam im Wandel
  • Von Siegern und Besatzern zu Verbündeten und Freunden – Die Westmächte und Berlin

Lernmethoden

  • Vortrag mit Diskussion
  • Kommentierte Führung
  • Kommentierte Führung, Zeitzeuge

Lernergebnisse

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können

  • die unterschiedlichen ideologischen und machtpolitischen Interessen der USA und der Sowjetunion als Ursache des Kalten Krieges darlegen

  • die Geschichte der Rolle Berlins im Kalten Krieg nachvollziehen.

  • Ausmaß und Auswirkungen der politischen Verfolgung in der DDR aufzeigen. 

  • am Beispiel des Museums Berlin-Karlshorst die Hintergründe und Folgen des deutschen Krieges gegen die Sowjetunion darlegen

  • die Rolle der Glienicker Brücke zu Zeiten der innerdeutschen Teilung sowie die Besonderheiten des Standorts wiedergeben.

  • die historisch-politische Bedeutung des Potsdamer Abkommens beurteilen.

  • die Geschichte des ehemaligen zentralen Untersuchungsgefängnis der sowjetischen militärischen Spionageabwehr in Potsdam und der damit verbundenen Häftlingsschicksale wiedergeben.

  • die wechselnden Funktionen Potsdams als ehemalige Residenz- und heutige Landeshauptsstadt beschreiben.

  • die Geschichte der Westmächte in Berlin von 1945 bis 1994 zusammenfassen.