Berlin. Brennpunkt deutscher Geschichte und Politik

Informationen

Termin:17.08.2020 - 21.08.2020
Seminarnummer:20030
Tagungsort:Berlin
Tagungsbeitrag:350,00 EUR (Halbpension)
Einzelzimmerzuschlag auf Anfrage
Teilnehmerzahl:mindestens 20 und höchstens 35
Ansprechpartner:Ulrike Steimann
Telefon:0221 66997520
E-Mail:u.steimann@karl-arnold-stiftung.de
Zielgruppe:Soldaten, Angehörige der Bundeswehr, Multiplikatoren, interessierte Bürgerinnen und Bürger
Teilnahmebedingungen

Berlin ist eine Stadt im permanenten Wandel - „dazu verdammt, immerfort zu werden und niemals zu sein“. Kaum eine europäische Großstadt verändert sich in so rasantem Tempo wie die alte und neue deutsche Hauptstadt. Und nirgendwo ist deutsche Geschichte und Politik so greifbar wie hier.

Das Studienseminar richtet sich an Referendare der Sonderpädagogik. Neben der vielfältigen und ereignisreichen Geschichte Berlins als deutsche Hauptstadt und „Frontstadt“ im kalten Krieg liegt der Schwerpunkt auf der Rassen- und Vernichtungspolitik des NS-Regimes. Am Beispiel der durch die Gesundheitsämter im NS-Staat betriebenen „Erb- und Rassenpflege“ wird die Legitimationsgrundlage des Massenmordes veranschaulicht. Außerdem wird der Umgang mit dem Erbe der NS-Verbrechen erläutert und diskutiert.  

Programmpunkte

  • Berlin: Deutsche Hauptstadt im Wandel
  • Politische Verfolgung in der DDR
  • Besuch in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand: Rundgang mit Ausstellungserkundung zum Schwerpunkt "Widerstand in Uniform"
  • „Operation Heimkehr“: Workshop im MHM Flugplatz Berlin-Gatow
  • Das KZ Sachsenhausen 1936 - 1945: Überblicksführung
  • A wie Jüdisch: Jüdisches Leben im Deutschland der Gegenwart. Führung durch das jüdische Museum

Lernmethoden

  • Kommentierte Führung
  • Kommentierte Führung, Zeitzeuge
  • Workshop

Lernergebnisse

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können

  • die Rolle Berlins als deutsche Hauptstadt in Geschichte und Gegenwart bewerten.

  • Ausmaß und Auswirkungen der politischen Verfolgung in der DDR aufzeigen. 

  • die Bedeutung des militärischen Widerstandes gegen Hitler für Soldaten der Bundeswehr erkennen.

  • Erfahrungen aus den Einsatzverpflichtungen der Bundeswehr reflektieren.

  • Aufbau und Funktionsweise des KZ Sachsenhausen in den historischen Kontext einordnen.

  • die Beziehungsgeschichte zwischen Juden und nicht­jüdischer Umwelt reflektieren.