Karl-Arnold-Stiftung - Seminar: 75 Jahre Kriegsende 1945 - 75 Jahre Befreiung Auschwitz
 

75 Jahre Kriegsende 1945 - 75 Jahre Befreiung Auschwitz

Informationen

Termin:26.10.2020 - 29.10.2020
Seminarnummer:20113
Tagungsort:Dresden
Tagungsbeitrag:230,00 EUR
75,00 EUR (Einzelzimmerzuschlag)
Teilnehmerzahl:mindestens 20 und höchstens 50
Ansprechpartner:Ulrike Steimann
Telefon:0221 66997520
Zielgruppe:Soldaten, Angehörige der Bundeswehr, Multiplikatoren, interessierte Bürgerinnen und Bürger
Teilnahmebedingungen

Schwerpunkte des Seminars liegen in der Gewalt- und Verbrechensgeschichte des NS-Regimes und ihren gesellschaftspolitischen Zusammenhängen, sowie der besonderen Rolle der Wehrmacht. Außerdem wird nach der Relevanz des Geschehens für die Gegenwart und den gesellschaftlichen Umgang mit den Folgen der Gewalt- und Diktaturerfahrung im 20. Jahrhundert in Deutschland und anderswo gefragt.

Programmpunkte

  • Die Rolle der Wehrmacht im rassischen Vernichtungskrieg
  • Dresdens schönste Seite - Ein Streifzug durch die Altstadt
  • Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg: Führung durch das Militärhistorische Museum der Bundeswehr
  • Geschichte, Wiederaufbau und Nutzung der Dresdner Frauenkirche: Geführter Kuppelaufstieg
  • "Keine Kameraden": Sowjetische Kriegsgefangene und die Geschichte des Kriegsgefangenenlagers Zeithain 1941–1945
  • Verantwortliches Befehlen - verantwortliches Gehorchen
  • Politischer Extremismus in Sachsen - Aktuelle Entwicklungen und Befunde

Lernmethoden

  • Kommentierte Führung
  • Gespräch und Diskussion

Lernergebnisse

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können

  • den Wandel Dresdens als politisches und kulturelles Zentrum Sachsens in Geschichte und Gegenwart bewerten

  • Die Rolle der Wehrmacht im rassenideologischen Vernichtungssystem der Nationalsozialisten einschätzen

  • die architektonischen und kulturhistorischen Besonderheiten des Kuppelneubaus im Rahmen des Wiederaufbaus der Frauenkirche beschreiben.

  • wesentliche Elemente der rassenideologisch fundierten Vernichtungspolitik von Wehrmacht und NS-Staat gegenüber sowjetischen Soldaten und Kriegsgefangenen darlegen

  • das Grundrecht des Soldaten auf Gewissensfreiheit und den Wert der Menschenwürde als oberstes Prinzip seines Handelns interpretieren

  • Gefährdungen der Demokratie durch politischen Extremismus einschätzen