Kritische Fragen an Europa

Müssen die deutschen Steuerzahler das Projekt Europa zum großen Teil alleine finanzieren? Welche Vorteile haben wir denn von Europa? 19 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Kerpen wollten es genauer wissen und besuchten für 2 Tage Brüssel und führten Gespräche mit Experten vor Ort. Auch eine sehr gute Gelegenheit, einmal live an einer Debatte des Parlaments teilzunehmen und eine Möglichkeit für die Fachleute in Brüssel, zu bekannten Vorurteilen, wie normiertem Gemüse und Geldverschwendung, Stellung zu nehmen.

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Gespräche, Diskussionen und Antworten

Nordrhein-Westfalen mit etwa 18 Millionen Menschen wäre als Mitgliedsstaat der EU eines der großen Mitgliedsländer. Daher möchte das Bundesland in Brüssel seine Interessen in der europäischen Meinungsbildung und Gesetzgebung angemessen vertreten wissen. Die Seminarteilnehmer statteten "ihrer"  Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen einen Besuch ab und diskutierten dort über sie bewegende Fragen.

Im Parlamentsgebäude berichtete Axel Voss, der Europaabgeordnete aus Bonn, über seine Arbeit in Brüssel und betonte die Bedeutung einer guten Kommunikation zwischen der europäischen Politik und den Bürgern. Hierzu würden natürlich Besuche wie dieser besonders beitragen, da so die Möglichkeit bestehe, kritische Fragen zu stellen und die EU-Politik zu diskutieren. 

Das Fazit der Teilnehmenden: der größte Fortschritt im Rahmen der europäischen Einigung ist die lange friedliche Periode von 65 Jahren. An dieser Tatsache gemessen, erscheint das Problem einer „Bananenverordnung“ (die es übrigens nie gegeben hat) in einem anderen Licht. Deutschland als großer Zahler der EU profitiert übrigens als „Exportweltmeister“ vom Binnenmarkt am meisten.

Bildergalerie

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